Traumapädagogik: Auf dem Weg zur traumasensiblen Einrichtung – Von „guten Gründen und sicheren Orten“ (3 Tage)

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Traumapädagogik: Auf dem Weg zur traumasensiblen Einrichtung – Von „guten Gründen und sicheren Orten“ (3 Tage)

19. März 2020

410€

Nicht erst mit den zahlreichen geflüchteten Menschen, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, ist die Frage der adäquaten Förderung und Erziehung  traumatisierter Kinder  und Jugendlicher in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Förderschulen ein herausforderndes Thema für Lehrerinnen, Lehrer und andere schulische Bezugspersonen. Dies gilt gleichermaßen auch für Wohneinrichtungen für Erwachsene.

In keinem „helfenden“ Berufsfeld wird im Rahmen der Ausbildung das Thema Trauma und Traumafolgestörungen und resultierende pädagogische Zugänge hinreichend thematisiert.
Für Menschen, die nicht lautsprachlich kommunizieren können und auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind, sind die Auswirkungen von „Nicht-verstanden-werden“ fatal. Oft wird (auto-)aggressives oder depressives Verhalten mit der Komplexität der Behinderung konnotiert; auch Psychotherapeuten fühlen sich mit dieser Klientel überfordert. Wir blicken im Rahmen der Fortbildung hinter die Symptome von „abweichendem“ oder „auffälligem“ Verhalten.

Der vielleicht kryptisch anmutende Untertitel dieser Fortbildung „Von guten Gründen und sicheren Orten“ benennt zwei grundlegende Annahmen der traumapädagogischen Sichtweise:

    1. Jedes Kind/ jede(r) Jugendliche/ jeder Erwachsene hat einen plausiblen Grund für das Verhalten, das er/sie in Schule und anderen Einrichtungen zeigt und das seinen Ursprung in dem erlittenen Trauma hat.
    2. „Schule – Familie – Wohnheim als sicherer Ort“ ist eine daraus resultierende Forderung, die eine Retraumatisierung durch unwissentlich falsche pädagogische Konsequenzen vermeidet und dem Betroffenen durch traumasensible Beziehungsarbeit hilft wieder „in die Spur“ zu kommen.

Diese Veranstaltung findet an drei Tagen statt (19./ 20.03.2020 und 22.05.2020).

 

 

Martin Baunach, Köln, autorisierter Referent der Gesellschaft für Unterstützte   Kommunikation, Sonderpädagoge, Fachleitung im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Siegburg, Fachpädagoge für Psychotraumatologie

 

 

Informationen zur Anmeldung:

Rücktrittsbedingungen:
Bis 4 Wochen vor Kursbeginn ist eine Stornierung kostenfrei.
Bei weniger als 4 Wochen vor Kursbeginn sind 50% der Teilnahmegebühr zu entrichten.
Bei weniger als 2 Wochen vor Kursbeginn sind 100% der Teilnahmegebühr zu entrichten.

Wichtig!

Ihre Anmeldung ist solange eine unverbindliche Reservierung, bis der Rechnungsbetrag auf unserem Konto eingegangen ist.
Erst dann ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Anmeldung für Studierende:

Bis zu zwei Studierende pro Fortbildung erhalten bei Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung einen Rabatt in Höhe von 50% auf die Fortbildungsgebühr.
Bitte melden Sie sich über dieses spezielle Kontaktformular für die Fortbildung an. Sie erhalten daraufhin eine Rechnung und überweisen den Rechnungsbetrag innerhalb einer Frist von 8 Tagen auf das angegebene Konto. Ein späterer Eingang des Geldbetrages kann die Vergabe des Platzes an eine andere Person zur Folge haben.
Bitte mailen Sie uns eine Kopie Ihrer Immatrikulationsbescheinigung über office@www.mezuk.de zu.

Details

Datum:
19. März 2020
Zeit:
9:00 - 16:30
Eintritt:
410€
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Methodenzentrum Unterstützte Kommunikation gUG (haftungsbeschränkt)
Telefon:
0441 24 92 7440
E-Mail:
fortbildung@mezuk.de
Website:
https://methodenzentrum.com/

Veranstaltungsort

kreativ:LABOR
Bahnhofstraße 11
Oldenburg, Niedersachsen 26122 Deutschland
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Tickets

30 verfügbar
Traumapädagogik: Auf dem Weg zur traumasensiblen Einrich-tung - Von „guten Gründen und sicheren Orten“410,00

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